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Reisebericht von Nizza, Cannes und Monaco

Freitag, 19. Mai 2006 - Monaco

Heute fuhren wir mit dem Zug nach Monaco (dauert ca. 20 Min). Wir kamen um halb 12 an, sodass wir uns gerade noch rechtzeitig die Wachablösung im Palais anschauen konnten. Sieht ziemlich lustig aus... ;-)

Wachablösung vor dem Palais du Prince
Wachablösung vor dem Palais du Prince

Als dann der Hunger kam, suchten wir uns in einer der vielen kleinen Gassen in der Altstadt eine Pizzeria und genossen die Essenspause und das Ambiente. Die Preise waren hier auch ganz normal, hätten wir nicht gedacht!

Anschließend liefen wir viele kleine Treppen herunter zum Hafen: Hier gab es anlässlich des Formel Eins Grand Prix eine große Ausstellung mit vielen alten und neuen Rennwagen.

Sportwagen bei der Formel 1 in Monaco
Sportwagen bei der Formel 1 in Monaco

Die Vorbereitungen für das große Formel Eins-Spektakel waren schon im vollen Gange: die meisten Tribünen waren bereits aufgebaut, einige Wege gesperrt und Reifen an den Straßenrändern ausgebaut. Auch konnten wir zahlreiche Yachten der "Schönen und Reichen" bewundern.

Mit einem Aufzug (von denen gibt es mehrere in der Stadt) ging es dann etwas höher am Bergrand zum Casino, einem wunderschönen Gebäude: hier konnten wir uns den prunkvollen Eingangsbereich ansehen: sehr pompös und schön!

Detailansicht vom Casino de Monte Carlo
Detailansicht vom Casino de Monte Carlo

Auf den Straßen sah man öfters interessante und teils teure Autos (z.B. Ferraris) herumflitzen: nichts Außergewöhnliches für Monaco, dem Steuersparparadies. Wir kamen uns ein wenig vor wie in einer Spiel-Stadt für Ausgewachsene: alles wirkte so übertrieben sauber, modern und wirklich nicht wie eine normale Stadt. An vielen Ecken gab es Stationen mit teuren Herzrettungs-Geräten. Und der japanische Park ist durchgestylt und gepflegt wie man es selten sieht.

Am Kieselstrand entspannten wir uns bei einem guten Kaffee, und liefen danach noch etwas herum, bevor es mit dem Zug vom unterirdisch angelegten Bahnhof wieder zurück nach Nizza ging.

Samstag, 20. Mai 2006 - St. Paul de Vence

Heute wollten wir eigentlich in die Parfum-Stadt Grasse, aber leider fuhr der Bus nicht am Samstag. So besannen wir uns auf den Tipp unseres Hotel-Managers und fuhren stattdessen nach St. Paul de Vence, einem kleinen Dorf auf einem Berg.

Künstlerdorf St. Paul de Vence
Künstlerdorf St. Paul de Vence

Es ist ein Künstlerdorf mit über 64 Galerien. 1966 war auch Marc Chagall hier. Wir besuchten ziemlich viele Galerien, was bei so vielen verschiedenen Kunstrichtungen ziemlich anstrengend war - aber sehr schön und lohnenswert! Es gab nicht nur Bilder, sondern auch viele Skulpturen - auch schon mal eine für 29.000 EUR...

Schließlich suchten wir nach etwas zu Essen und verliefen uns dabei im Dorf. Nach einer Weile hatten wir endlich etwas gefunden. Ein Salat mit gemischter Käseplatte war noch erschwinglich, ansonsten waren die Preise im gesamten Dorf ziemlich hoch. Als einzige Alternative gab es allerdings auch wieder mal einen kleinen Kiosk mit Baguettes und Crepes.

Bei einem Kaffee direkt vor dem Eingang der Stadt konnten wir ältere Dorfbewohner beim Boule-Spielen beobachten und filmen.

Französische Dorfbewohner beim Boules-Spielen
Französische Dorfbewohner beim Boules-Spielen

Schließlich ging es mit dem Bus wieder zurück nach Nice Ville (Nizza), wo wir uns mal wieder den Frühlingsrollen mit Salat und Minze hingaben...

Nach einer Ausruhzeit auf dem Hotelzimmer ging es um 21.00 Uhr mit dem Chanson de la Eurovision und dem deutschen Beitrag von Texas Lightning (No No Never) mit Dittsche alias Olli Dietrich los. Dazu hatten wir natürlich unsere Original Texas Lightning-T-Shirts mitgebracht, mit denen wir dann Richtung Altstadt zogen. Die Show sahen wir auf einer Großbildleinwand in einem Café an, leider begleitet von sehr lautem Klappern, Scheppern und Rufen der Kellner direkt neben uns.

Die Countryband unseres Vertrauens spielte an achte Stelle. Insgesamt gab es dieses Mal 24 Lieder aus 24 Ländern, unter anderem auch ein sehr schlichtes mit dem geistreichen Text "We are the winners of the Eurovision". Gewonnen hat dann die finnische Metalband Lordi mit ihren sehr coolen Masken. Dafür bekam Dittsche leider nur den 14. Platz.

Nach Cocktail, halbem Liter Wein (Ele) und grossem 1-Liter-Krug mit Bier (Nils) zogen wir zurück zum Hotel. Schade, dass so wenig Leute mitgeschaut hatten - außer zwei deutschen Schwulen kam so nicht die große Stimmung auf, die wir uns erhofft hatten.

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